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Programm Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Sanierungsstand, Wissenwertes, Informationen für Eigentümer

Seit 2014 befindet sich die Stadt Gronau (Leine) mit dem Gebiet "Gronau Innenstadt" im Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren".

Attraktive Innenstädte, lebenswerte Stadtteilzentren und Ortskerne haben herausragende Bedeutung für die Zukunft unserer Städte und Gemeinden. Das Städtebauförderungsprogramm "Aktive Stadt- und Ortsteilzentren ist ein Programm des Bundes, das auf die Förderung von Maßnahmen zur Stärkung und Erhalt von Stadt- und Ortszentren abzielt, welche von insbesondere von Funktionsverlusten betroffen oder bedroht sind.

Funktionsverluste sind z.B. dann gegeben, wenn eine große Anzahl der Ladengeschäfte leersteht, Straßen, Wege und Plätze Substanzschäden aufweisen oder in ihrer Funktionalität beeinträchtigt sind.


Konkret dient das Programm zur Vorbereitung und Durchführung von sogenannten Gesamtmaßnahmen zur Erhaltung und Entwicklung der zentralen Versorgungsbereiche als Standorte für Wirtschaft, Handel, Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben. Hier setzt das "Zentrenprogramm" mit seinen Zielen an:


Funktionsvielfalt und Versorgungssicherheit


_ Erhalt und Entwicklung zentraler Versorgungsbereiche als Orte zum Wohnen und Arbeiten, für Wirtschaft und Handel, Kultur und Bildung. sowie für Versorgung und Freizeit.

_ Nutzungsvielfalt durch Stärkung der Wohnfunktion, kultureller und öffentlicher Einrichtungen.


Soziale Kohäsion


_Vielfältige Wohnformen für alle gesellschaftlichen Gruppen.

_ Sozialer Zusammenhalt durch Gemeinschaftseinrichtungen für gruppenübergreifende Begegnung und Austausch.


Aufwertung des öffentlichen Raums


_ Zugänglichkeit und Nutzbarkeit der öffentlichen Räume für alle gesellschaftlichen Gruppen.

_ Belebung der Zentren durch Raum für Aktivitäten und Orte zum Verweilen.


Partnerschaftliche Zusammenarbeit


_ Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger

_ Aktivierung, effektive Mitwirkung und partnerschaftliche Kooperation aller Akteursgruppen der Zentrenentwicklung und Verstetigung kooperativer Prozesse (u.a. mithilfe von Immobilien- und Standortgemeinschaften)


Die Finanzhilfen des Bundes können eingesetzt werden für Investitionen zur Standortaufwertung und Profilierung der Zentren,

z.B. insbesondere für...


_ ...die Vorbereitung der Gesamtmaßnahme wie die Erarbeitung oder Fortschreibung städtebaulicher Entwicklungskonzepte einschließlich Bürgerbeteiligung,

_ ...Aufwertung des öffentlichen Raumes (Straßen, Wege, Plätze)

_ ...Instandsetzung und Modernisierung von stadtbildprägenden Gebäuden (einschließlich energetische Erneuerung)

_ ...Bau- und Ordnungsmaßnahmen für die Wiedernutzung von Grundstücken mit leerstehenden, fehl- oder mindergenutzten Gebäuden und von Brachflächen einschließlich städtebaulich vertretbarer Zwischennutzung

_ ...Citymanagement und Beteiligung von Nutzungsberechtigten und von deren Beauftragen im Sinne von § 138 BauGB sowie von Immobilien- und Standortgemeinschaften

_ ...Teilfinanzierung von Verfügungsfonds

_ ...Leistungen Beauftragter

_ ...Die Fördermittel können auch eingesetzt werden für innenstadt- oder stadtteilbedingten Mehraufwand für den Bau oder die Herrichtung von Gebäuden und ihres Umfeldes für Handel, Dienstleistungen und innenstadt- oder stadtteilverträgliches Gewerbe.


Der Bund beteiligt sich an der Finanzierung förderungsfähiger Kosten mit einem Drittel, zwei Drittel werden vom Land und der Gemeinde aufgebracht.